Schlaganfallvorsorge

Die Behandlung des Schlaganfalls hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Dennoch führt der Schlaganfall oft zu einer mehr oder weniger ausgeprägten Behinderung, zum Beispiel Lähmung der Hand oder Störung der Sprache. Die Vorsorge ist die effektivste Behandlung. 

Ursachen des Schlaganfalles

Meist liegt dem Schlaganfall ein Gefäßverschluss zu Grunde, hierdurch erhalten die Nervenzell nicht mehr ausreichend Sauerstoff und werden geschädigt.

Ein Gefäßverschluß kann langsam über zunehmende Verkalkung der Gefäße entstehen oder plötzlich durch einen sogenannten Embolus, ein in das Gehirn gespülte Kalkbrocken, Blutgerinnsel, Gewebestück oder Gefäßentzündung um nur einige häufige Vorgänge zu nennen. 

Der Gefäßverschluß/Schlaganfall ist der Endpunkt eines oft langjährigen Krankheitsprozesses. Untersuchungen zeigten,dass bei 9 von 10 Schlaganfällen beeinflußbare Faktoren vorliegen.

Die Faktoren lassen sich in Gruppen unterteilen:

  • Umweltfaktoren (Feinstaubbelastung, Schwermetalle)
  • Verhalten (Rauchen, Alkohol, Bewegungsmangel)
  • Ernährung (Gewicht, Cholesterin, Vitaminmangel)
  • Gesundheitsfaktoren (Blutdruck, Zuckerkrankheit, Nierenerkrankung,Herzerkrankung)
  • Genetische Faktoren

Oft ist nicht ein Faktor die Ursache, sonderen mehrere Faktoren wirken zusammen. Somit eine Vorsorge die mehrere Faktoren berücksichtigt besonders effektiv.

Unser Vorsorge Konzept ist indivuell angelegt und es werden möglichst viele Faktoren berücksichtig, auch wenn diese Zeitintesiv ist. 

Wichtig ist auch die Überprüfung der Vorsorgemaßnahme nach einer gewiesen Zeit um evtl. rechtzeitig Korrekturen vornehmen zu können.

 

Intima-Media-Dicke IMT

Ein Risikofaktor für die Entwicklung von Gefäßverschlüssen ist der Grad der Verkalkung der Gefäße.

Ein gute Marker zur Erkennungder Gefäßveränderung bereits in der Frühphase ist die Dicke der innersten Schicht der Gefäßwand, diese wird auch Intima-Media-Dicke genannt (Abkürzung: IMT). Bei der Untersuchung der Halsschlagader im Ultraschall kann diese Dicke zusätzlich bestimmt werden. Ab einer gewissen Dicke steigt das Risiko für Schlaganfälle oder Herzinfarkte deutlich an, wie zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen nachgewiesen haben.

Die Gefäßwanddicke ist altersabhängig und im mittleren Alter ist das Risiko für Gefäßerkrankungen ab IMT> 1,0 mm erhöht. Es sollten jedoch auch weitere Veränderungen der Gefäße, wie Plaques berücksichtigt werden.

 

 

Normale Gefäßwand

Neurologische Praxis in Frankfurt

Dr. med. Stefan Unglaub
Facharzt für Neurologie
Akupunktur, Medizinische Informatik

Isabella Jonik
Fachärztin für Neurologie

Dr. med. Johannes Zehner
Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie
Akupunktur, Homöopathie

Standort Zentrum:
Pfingstweidstraße 3 
60316 Frankfurt

 

Standort Frankfurt-Höchst:
Dalbergstraße 6 65929 Frankfurt

 

Rezeptbestellungen: 069 3756 1951
Termine: 069 3444 25